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Raclette und Fondue: Die richtige Begleitung macht’s

An den Feiertagen gehören Raclette oder Fondue in vielen Haushalten einfach dazu. Denn wo sich viele Menschen begegnen, kommen immer auch viele Geschmäcker zusammen. Sowohl beim Raclette als auch beim Fondue ist für jeden etwas dabei. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb gibt es auch nicht den einen richtigen Wein als Begleitung.

  • Lesezeit ca. 3:30 Minuten
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  • 17.11.2019
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Käsefondue
© beats1/www.shutterstock.com

Sobald es draußen kalt und ungemütlich wird, muss man es sich im Haus warm und gesellig machen. Nichts leichter als das: Gemeinsam mit Familie oder Freunden können Sie sich um ein heißes Raclette oder Fondue tummeln, das mitten auf dem Tisch vor sich hin brutzelt. Und auch, wenn Sie dabei schon in guter Gesellschaft sind, geht nichts über die richtige Weinbegleitung.

Das ist doch alles Käse!

Mit dem Wein verhält es sich wie mit Freunden. Wenn Sie einen Raclette- oder Fondueabend veranstalten wollen, denken Sie immer daran: Zu einem geselligen Erlebnis wird er erst, wenn die richtigen Menschen zusammenkommen. Wer das für Sie ist, entscheiden Sie selbst. Und das gilt auch für den Wein. Wer die richtige Begleitung wählt, kann das Festessen noch ausgiebiger genießen. Mit welchem Wein Sie den Abend verbringen möchten, liegt ganz bei Ihnen. Es gibt keine festen Regeln, welche Begleitung Sie sich aussuchen müssen. Im Grunde ist alles erlaubt, was schmeckt.

Vielleicht denken Sie jetzt: Das ist doch alles Käse! Damit haben Sie nicht ganz Unrecht. Denn obwohl bei Raclette und Fondue fast alles auf den Tisch kommen kann, spielt Käse meistens eine große Rolle. Deshalb bietet es sich auch an, einen Wein auszuwählen, der genau darauf eingeht. Käse, der für Raclette und Fondue verwendet wird, hat einen intensiven Geschmack. Um es damit aufnehmen zu können, muss der Wein kräftig sein. Außerdem sollte er über eine gewisse Säure verfügen, um die fettreichen Komponenten des Käses auszugleichen.

Versuchen Sie doch einmal, Lokales mit Lokalem zu verbinden. Da Raclettekäse und Käsefondue traditionell aus der Schweiz stammen, bieten sich auch Schweizer Weine wie Chasselas oder Walliser an.

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Raclette: Alles eine Frage des Fleisches

Der Käse ist jedoch längst nicht alles, worauf Sie bei der Auswahl des idealen Weins achten sollten. Denn beim Raclette können Sie sowohl Gemüse in den kleinen Pfännchen überbacken als auch verschiedene Fleisch- und Fischsorten braten.

Wer weder Fleisch noch Fisch isst, sondern nur Gemüse brät, kann fast alle Weiß- und Rotweinsorten dazu trinken. Meistens bieten sich aber eher Weißweine wie Grüner Veltliner oder Weißburgunder an. Wichtig ist vor allem, dass sie dem starken Käsearoma die Stirn bieten können.

Auch zum Geflügel bieten sich kräftige Weißweine an, die es aufgrund ihrer Säure mit starken Aromen und fettreichen Aspekten einer Mahlzeit aufnehmen können. Riesling, Silvaner, Weißburgunder oder Grauburgunder bieten eine perfekte geschmackliche Ergänzung zum Geflügel. Wer die Säure nicht so gut verträgt oder lieber Rotwein trinkt, kann auch auf einen Spätburgunder zurückgreifen. Mit seiner dezenten Säure und der leichten roten Frucht passt er ebenfalls gut zu Raclette und Geflügel.



Stärkere Fleischsorten verlangen auch nach einem stärkeren Wein. Kommen zum Beispiel Rind oder Lamm auf den Tisch, bietet es sich an, tiefrote Weine zu trinken. Sie müssen kräftig genug auftreten, damit sie geschmacklich nicht untergehen. Merlot, Cabernet Sauvignon oder Syrah können sich in der Regel gut behaupten. Sie haben eine dunkle Farbe, kräftige Noten und satte Aromen. Noten von Kirschen, Pflaumen, schwarzen Johannisbeeren, aber auch Zimt oder Nelken liefern ideale Kontraste zum Geschmack des Fleisches. Wer es noch kräftiger mag, kann sich einen Wein gönnen, der mehrere Jahre im Barriquefass gereift ist und so eine rauchige Note entfaltet hat.

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Auch Fisch kann auf dem Raclette gebraten werden. Hier empfehlen sich junge Weißweine. Riesling oder Silvaner unterstreichen mit ihrem leichten und spritzigen Charakter die Aromen vom Fisch. Die milde Säure und Noten von Pfirsich, Aprikosen oder Apfel passen ebenfalls gut dazu, drängen den Fisch aber nicht in den Hintergrund. Zu Sorten wie Thunfisch, die etwas stärker und in der Konsistenz eher steakähnlich sind, können Sie auch einen leichteren Rotwein trinken.



Fondue: Es ist nicht alles Käse, was schmilzt

Natürlich greift man auch beim Fondue gerne auf Käse zurück. Hier bietet sich trockener Weißwein als Begleitung an. Chasselas, Walliser, Grauburgunder oder Chardonnay sind gut geeignet. Doch beim Käsefondue ist noch lange nicht das Ende der kulinarischen Möglichkeiten erreicht.

Denn statt Käse kann auch Schokolade im Fonduetopf geschmolzen werden. Dann greifen Sie am besten zu einem süßen Wein. Grundsätzlich gilt: Je süßer die Speise, desto süßer sollte der Wein sein. Beerenauslesen oder Trockenbeerenauslesen eignen sich deshalb besonders gut zum Dessert. Auch mit einem Portwein, egal ob weiß oder rot, machen Sie garantiert nichts falsch. Wird das Fondue mit Zartbitterschokolade zubereitet, rundet ein opulenter Rotwein, wie zum Beispiel Bordeaux, den Geschmack ab.

Wer Fleisch oder Fisch im Fondue gart, hat ähnlich wie beim Raclette verschiedene Weine zur Auswahl. Zum Fisch passen Weißweine wie Riesling oder Silvaner, während sich zum Fleischfondue leichte bis kräftige Rotweine gut machen. Spätburgunder, Zweigelt, Lemberger, Merlot oder Syrah können hier infrage kommen. Der Genuss von Geflügel kann durch trockene, vielschichtige Weißweine erweitert werden. Grüner Veltliner oder Burgundersorten bieten sich an.

Unser Tipp: Egal, für welchen Wein Sie sich entscheiden – wichtig ist, dass Sie Ihr Glas nicht zu dicht an das Raclette oder das Fondue stellen. Es wird sehr schnell erhitzen und Ihren Wein auf eine Temperatur bringen, bei der er nicht mehr zu genießen ist.


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